Maritim · Bunkern von Schiff zu Schiff

Positionierung beim Bunkern von Schiff zu Schiff.

Abstand, Richtung und Annäherung zwischen zwei Schiffen in Echtzeit. Für sichere Manöver beim Bunkern.

Darstellung: zwei Tanker längsseits an Fendern, mit Festmacherleinen und Schläuchen.
Simulation

Risiken

Ein Schiff-zu-Schiff-Transfer umfasst Anfahrt, Kontakt und Festmachen sowie Transfer. Alternative Kraftstoffe wie LNG, Ammoniak und Methanol sollen die Klimabelastung senken. Zugleich können die Folgen eines Vorfalls schwerer ausfallen.

Gemeinsame, messbare Kriterien für einen sicheren Kontakt fehlen bisher.

Der Ansatz von Terraformer: Kontakt, Abstand und Relativbewegung messen und als Daten bereitstellen.

Vom Anlauf bis zum Schlauchanschluss

Die vier Phasen einer Übergabe von Schiff zu Schiff. Der Sensor misst während des Anlaufs.

Simulation
BeispielwerteAbstand12,4 mAnnäherung0,3 m/s

Animation einer Übergabe von Schiff zu Schiff auf See, in vier Schritten. Ein kleiner Tanker kommt von achtern an die Steuerbordseite eines großen Tankers, der seinen Kurs hält, und geht parallel. Ein Sensor an der Reling des großen Tankers misst den Abstand zu blinkenden Lichtmarken am kleinen Tanker. Vier große Fender schwimmen zwischen den Rümpfen, zwei kleinere hängen vorn und achtern. Festmacherleinen gehen vorn und achtern über. Ein Kran hebt zwei Schläuche zum Verteiler in der Mitte des großen Tankers.

  1. Anlauf

    Ein Schiff hält Kurs. Das manövrierende Schiff kommt von achtern heran und geht auf parallelen Kurs. Unser Sensor misst Abstand, Richtung und Annäherung zu seinen Lichtmarken.

  2. Fender

    Vier große Luftfender schwimmen entlang des geraden Rumpfteils. Zwei kleinere hängen vorn und achtern. Die Schiffe legen sich langsam und parallel an die Fender.

  3. Festmacher

    Leinen gehen vorn und achtern über. Zuerst die Springs, dann die Querleinen, dann Vor- und Achterleinen. Sie halten beide Schiffe zusammen.

  4. Schlauchanschluss

    Der Kran hebt die Schläuche hinüber zum Verteiler mittschiffs. Ein Sattel an der Reling trägt sie. Dann kann die Übergabe beginnen.

Ausstattung an Bord

  • Montieren

    Sensoren werden auf dem Schiff mit festem Kurs montiert, Lichtmarken auf dem manövrierenden Schiff. Beide lassen sich nachrüsten.

  • Messen

    Abstand, Richtung und Annäherung in Echtzeit, während des ganzen Manövers.

  • Handeln

    Die Messdaten erscheinen auf den vorhandenen Bildschirmen der Besatzung.

Ergebnisse und Zuverlässigkeit

Messdaten dokumentieren den Verlauf des Manövers.

Ergebnisse und ZuverlässigkeitStatus
Jedes Manöver mit Zeitstempel protokolliertbelegt

Stand

  • Funktionsfähiger Laborprototyp für den Einsatz über Wasser, vom Land Tirol mitfinanziert.

  • Patent. In Österreich erteilt, international angemeldet.

  • Messprinzip. Veröffentlicht auf der WACV 2024, Dr. Germain Haessig ist Mitautor.

Unterwasser

Optische Andockhilfe für Unterwasserdrohnen.

Konzeptdarstellung: eine Unterwasserdrohne im Trichter einer Andockstation am Meeresgrund, mit vier blaugrünen Lichtern.
Konzeptdarstellung.

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