Drohnenschutz für kritische Infrastruktur

Drohnen erkennen und verfolgen.

Radar, Mikrofone und Spezialkameras erkennen und verfolgen Drohnen an Umspannwerken, Kraftwerken und Wasserwerken. Auch ohne Funkverbindung zur Drohne.

Darstellung: ein Sensormast an einem Umspannwerk. Die Drohne bleibt außerhalb des Zauns.
Simulation

So funktioniert es

Simulation

Tageslichtmodell eines Umspannwerks. Die Drohne bleibt außerhalb des Zauns, fern der Infrastruktur. Ein kompakter Radarknoten und Mikrofone erfassen sie gemeinsam. Dezente Impulse zeigen, wie beide Richtung und Position an die Spezialkamera weitergeben. Diese richtet sich danach aus und verfolgt die Drohne. Im Schritt Verfolgen erscheint das bereitgestellte Sensorbild. Die Meldung mit Uhrzeit und Flugspur erreicht das Team und die befugte Stelle. Das Partnersystem fängt die Drohne über entferntem Freigelände und setzt sie dort ab.

  1. Erkennen

    Ein emissionsarmer, kostengünstiger Radarknoten und Mikrofone erfassen Drohnen früh in 1 bis 2 km Entfernung. Gemeinsam geben sie Richtung und Position an die Spezialkameras weiter. Das funktioniert auch ohne Funkverbindung zur Drohne.

    ≈1,5 km Beispielhafter Abstand zum Sensor.

  2. Verfolgen

    Die Spezialkameras richten sich auf die gemeldete Position und verfolgen die Drohne präzise. Auch gegen die Sonne.

    ≈1,5 km Beispielhafter Abstand zum Sensor.

    Ansicht der Spezialkamera
    Ansicht der Spezialkamera: erkannte Drohne

    Bereitgestelltes Sensorbild. Der Aufnahmeabstand ist nicht angegeben.

  3. Melden

    Ihr Team und die befugte Stelle erhalten eine Meldung mit Uhrzeit und Flugspur. Beides wird protokolliert.

  4. Fangen

    Eine befugte Stelle setzt die Fangdrohne eines Partners ein. Sie fängt die Drohne über entferntem Freigelände mit einem Netz und setzt sie dort ab. Beide bleiben fern der Anlage.

Illustratives Szenario. Radar und Fangdrohne: Partnersysteme. Abwehr durch befugte Stellen.

Warum jetzt

Seitdem gilt in Österreich das RKEG

1. März 2026

belegtQuelle: Resilienz kritischer Einrichtungen-Gesetz (RKEG)

Seit 1. März 2026 gilt in Österreich das RKEG. Betreiber kritischer Einrichtungen brauchen einen Resilienzplan, auch für den physischen Schutz. Für viele sind Risikoanalyse und Resilienzplan 2027 fällig.

Je nach Gefährdung können dazu auch Systeme zur Drohnenerkennung gehören.

Viele Systeme erkennen Drohnen an ihrem Funksignal. Drohnen mit Glasfaser oder Autopilot brauchen keinen Funk.

Vorteile für Ihren Standort

  • Früh gewarnt, auch bei Drohnen ohne Funksignal.
  • Emissionsarmer, kostengünstiger Radarknoten für die frühe Erkennung.
  • Ausgewertet wird vor Ort. Ihre Daten bleiben bei Ihnen.
  • Protokollierte Uhrzeiten und Spuren für die Meldung von Vorfällen.
  • Ergänzt vorhandene Systeme wie Radar oder Funkdetektoren.
  • Entwickelt in Innsbruck.
Prototypaufbau im Freien mit drei Personen, Messgeräten auf einem Tisch und einer Drohne in der Luft.

Feldtest: Hören und Verfolgen

Oktober 2026

Der erste Schritt: Ihr Drohnen-Check

Messdaten zur Drohnenaktivität an Ihrem Standort.

Seit März 2026 gilt das RKEG. Ihre Risikoanalyse muss die Gefahren für Ihren Standort abdecken. Das Innenministerium nennt Drohnen dabei ausdrücklich. Der Drohnen-Check liefert Ihnen dieses Kapitel, mit echten Messdaten statt Schätzungen.

Drohnen-Check anfragen
  1. Standort prüfen

    Wir prüfen mögliche Anflugrichtungen, die Sichtbarkeit von außen, vorhandene Schutzmaßnahmen und Meldewege nach den EU-Leitlinien für kritische Einrichtungen.

  2. Wir messen

    Unser Sensor-Rack steht zwei bis vier Wochen bei Ihnen. Es zeichnet jede Meldung auf und zeigt, wie laut es wann an Ihrem Standort ist. Mit angemeldeten Testflügen zeigen wir, was es erkennt. Ausgewertet wird vor Ort, Ihre Daten bleiben bei Ihnen.

  3. Risikoanalyse dokumentieren

    Sie erhalten ein Kapitel für Ihre Risikoanalyse und Ihren Resilienzplan mit Gefährdungen, Schutzlücken und empfohlenen Maßnahmen. Dazu den Meldeweg für eine Vorfallsmeldung binnen 24 Stunden.

  4. Sie entscheiden

    Auf Basis der Ergebnisse entscheiden Sie über einen Standortplan, ein Pilotprojekt oder Schutz im Dauerbetrieb.

Unsere Empfehlung: Wir empfehlen standortgerechte Maßnahmen, auch von anderen Anbietern.

Häufige Fragen

Wer greift ein?

In Österreich dürfen derzeit nur befugte Stellen eingreifen, etwa die Polizei. Wir liefern die genaue Spur, damit sie schnell handeln können. Die Fangdrohne kommt von einem Partner.

Brauchen wir ein Radar?

Der Radarknoten und die Mikrofone geben gemeinsam Richtung und Position für die Spezialkameras vor. Der Drohnen-Check klärt die Einbindung an Ihrem Standort.

Was passiert mit Daten und Bildern?

Ausgewertet wird vor Ort. Was gespeichert wird, legen wir im Pilotprojekt gemeinsam mit Ihnen fest.

Kontakt

Wir melden uns.

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